Kindertheater
Was passiert, wenn ein Teddy plötzlich Gefühle entwickelt? Diese spannende Frage stand im Mittelpunkt der Theateraufführung „Fanny Frankenstein“, zu der die Stiftung der Volksbank Klettgau-Wutöschingen am 14. November 2025 in die Alemannenhalle Wutöschingen einlud. Rund 125 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren sowie ihre Eltern erlebten ein humorvolles und zugleich nachdenklich machendes Stück über Verantwortung, Menschlichkeit und die Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz.
Begrüßt wurden die Gäste vom Vorstand der Stiftung, Günter Dörflinger, der die Bedeutung des Themas für die Zukunft unserer Kinder hervorhob - denn KI ist längst Teil unseres Alltags und wird die Welt von morgen entscheidend prägen.
Das Theaterensemble „Nimmerland“ brachte die komplexe Materie kindgerecht auf die Bühne. Die Protagonistin Fanny Frankenstein, Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Enkelin des berühmten Dr. Frankenstein, träumt davon, emotionale Intelligenz zu erschaffen. In einem Live-Experiment soll ihr Teddy lebendig werden. Doch als Fanny ihrem neuen Freund immer mehr Aufgaben überträgt, gerät das Experiment außer Kontrolle. Gemeinsam mit den Kindern im Publikum sucht sie nach Lösungen und sorgt am Ende für ein Happy End.
„Fanny Frankenstein“ begeisterte mit Schauspiel, Tanz und poetischen Momenten und regte zum Nachdenken an: Was passiert, wenn Maschinen plötzlich fühlen können? Eine gelungene Veranstaltung, die zeigt, wie wichtig es ist, Kinder frühzeitig für Zukunftsthemen zu sensibilisieren.